Störfest trotz hoher Empfindlichkeit

Störfestigkeit

Das Ziel unserer Technik sind störfeste kapazitive Sensoren. Ein kapazitiver Sensor ist quasi ein Störungssuchgerät. Er reagiert auf elektrische Felder, ist also auch gegenüber elektrischen Störungen empfindlich.

Unsere Technik stellt einen Empfänger für eine bestimmte Frequenz dar (siehe auch Abschnitt Empfindlichkeit). Signale mit geringerer Frequenz werden stark unterdrückt. Wir arbeiten deshalb mit einer Frequenz von z.B. 2,5 MHz. Damit liegen wir über allen Frequenzen, die von Antrieben benutzt oder erzeugt werden. Störungen, die kürzer sind, als die geforderte Ansprechzeit, werden zudem digital herausgefiltert. Erprobungen mit Funktionsmustern an Walzwerken, Folienwicklern und Robotern waren sehr erfolgreich.

Alternativ arbeiten wir mit Doppelsensoren, von denen einer herausragt. Dieser reagiert auf eine Annäherung stärker, als der weiter zurückliegende. Beide Sensoren haben die gleiche Fläche. Störungen wirken als auf beide Sensoren gleich stark. Wir verarbeiten die Differenz der Signale beider Sensoren wodurch die Störungen keine Wirkung mehr haben. Die Arbeitsfrequenz kann dann geringer sein.

Die im Abschnitt Temperaturstabilität genannten Maßnahmen sorgen für einen Betrieb innerhalb der linearen Funktion der Schaltung. Es gibt also zusammen mit der Überspannungsbegrenzung wirksame Maßnahmen, die ein „Zustopfen“ verhindern.

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