Absolute Stabilität unter allen Umständen

Temperaturstabilität

Hohe Empfindlichkeit einer analogen Schaltung „riecht“ geradezu nach Temperaturempfindlichkeit. Wir haben deshalb Maßnahmen ergriffen, die aus dem eigentlichen Verstärkungsweg jede Temperaturabhängigkeit verbannen.

Nun muss man für rückgekoppelte Verstärker mit einem Verstärkungsfaktor nahe 1, wie er hier benötigt wird, den Verlauf der Verstärkung über der Amplitude so einrichten, dass die Verstärkung im Arbeitspunkt ein Maximum hat. Nur so gelingt es, einen Verstärker unter allen Umständen bei extremer Empfindlichkeit stabil zu betreiben. Da FETs eine mit steigendem Strom zunehmende (Steilheit) Verstärkung haben, begrenzen wir die Verstärkung mit Dioden. Dioden haben eine sehr starke Temperaturabhängigkeit. Deshalb werden die Vorspannungen der Dioden perfekt so geregelt, dass die Temperaturabhängigkeit genau kompensiert wird.

Das IFA hat ein Funktionsmuster unserer Elektronik getestet bei bis zu 70° C und einer Luftfeuchte von 95%. Das Wasser lief an den Wänden der Klimakammer herunter, ebenso am Gehäuse der Elektronik. Und der Sensor wird wohl auch nicht trocken geblieben sein. Es wurde keinerlei Abweichung der Empfindlichkeit festgestellt.

Allerdings sind die Temperaturtests, die wir in unserem Labor durchführen, erheblich krasser. Wir lieben Sicherheit. Aber Feuchtigkeit können wir nicht in definierter Weise herstellen. Deshalb sind wir sehr beruhigt, dass der Feuchtigkeitsaspekt so gnadenlos und so erfolgreich getestet worden ist. Wie wir überhaupt mit der sehr kritischen Vorgehensweise des IFA sehr zufrieden sind. Je kritischer die Prüfer dort sind, desto sicherer kann man sein, dass eine dort freigegebene Technik auch wirklich sicher ist.

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